- Betroffene Zonen klar erfassen
- Zugänge zum Untergeschoss mitdenken
- Messpunkte nachvollziehbar festlegen
- Gerätestandorte passend vorbereiten
- Auch Estrichtrocknung Regen einordnen
Trocknung in Regen
In Regen fallen im langjährigen Mittel rund 957 mm Niederschlag pro Jahr; im Untergrund überwiegen Böden wie Braunerde aus skelettführendem – beides bestimmt mit, wie schnell durchfeuchtetes Mauerwerk und Erdreich abtrocknen.
Betroffene Räume, Bodenflächen und Wandzonen sollten zuerst nach Ausdehnung und Zugänglichkeit eingeordnet werden, damit Aufstellung, Transportwege und besonders der Zugang zu Keller- oder Untergeschossbereichen sinnvoll geplant werden können. Danach lässt sich besser abschätzen, welche Messungen an Estrich, Dämmschicht und Wandflächen vor der Geräteplatzierung nötig sind. Wenn eine Trocknung Regen ansteht, erleichtern diese Angaben die erste Einordnung.
Kontrolliert bis zum Zielwert
Regen ist seit 2004 ein staatlich anerkannter Luftkurort auf 532 Metern Höhe mit günstigen klimatischen Bedingungen für Trocknung. Regen zählt rund 11.018 Einwohner.
Hinweis: Für eine erste Planung hilft ein neutraler Überblick über betroffene Bereiche, Zugangssituation, Geräteaufstellung und die Reihenfolge der Arbeitsschritte. Dabei sollten insbesondere Zugänge zu tiefer liegenden Ebenen, mögliche Engpunkte auf den Transportwegen und freie Flächen für Mess- und Gerätestandorte berücksichtigt werden.
Zu beachten: Der Zustand der betroffenen Zonen, die Erreichbarkeit einzelner Bereiche und die Ausdehnung der Feuchte sollten getrennt erfasst werden. Ebenso sinnvoll ist eine frühe Abstimmung dazu, welche Flächen geschützt werden müssen, welche Bereiche nutzbar bleiben sollen und ob Wasserabstellung oder kurze Unterbrechungen im Ablauf einzuplanen sind.
Außerdem: Stromversorgung, mögliche Kabelführung, Messtermine und die laufende Ablaufkoordination sollten vorab übersichtlich festgehalten werden. So bleibt der Aufwand nachvollziehbar, und spätere Anpassungen bei Zugängen, Arbeitsbereichen oder Transportwegen lassen sich sachlich einordnen.

Das bringt eine kontrollierte Trocknung
Der Verlauf wird über Messwerte gesteuert – abgestimmt auf Aufbau und Nutzung.
- Wandzonen exakt eingrenzen
- Arbeitsbereiche ruhig absichern
- Kabelführung gezielt planen
- Messtermine passend legen
- Dokumentation geordnet fortführen
- Messreihen regelmäßig fortschreiben
- Zielwerte vorab festlegen
- Raumklima mit erfassen
- Vergleichswerte sauber zuordnen
- Abweichungen früh erkennen
Vom Messpunkt bis zum Zielwert
Fünf Schritte – kontrolliert, energiebewusst und vollständig dokumentiert.

Betroffene Zonen aufnehmen
Zu Beginn werden feuchte Bereiche an Estrich, Dämmschicht und Wandflächen systematisch abgegrenzt und dokumentiert. - Messbereiche markieren - Sichtbare Feuchtezonen festhalten

Messpunkte gezielt festlegen
Anschließend werden geeignete Messpunkte gewählt, um die Durchfeuchtung in den betroffenen Schichten belastbar zu erfassen. - Estrichfeuchte prüfen - Wandwerte getrennt messen

Feuchtequelle eingrenzen
Die vorliegenden Messwerte und Schadensbilder werden verglichen, damit sich die Ursache der Durchfeuchtung näher eingrenzen lässt. - Verlauf der Feuchte bewerten - betroffene Schichten abgleichen

Zielwerte vorher definieren
Vor jeder Geräteplatzierung werden Trocknungsziele für Estrich, Dämmschicht und Wandbereiche festgelegt und nachvollziehbar festgehalten. - Zielwerte dokumentieren - Kontrollrhythmus bestimmen

Geräteeinsatz darauf abstimmen
Erst nach der Feuchteanalyse wird die weitere Trocknungsplanung an die ermittelten Bereiche und Zielwerte angepasst.
Diese Angaben erleichtern die Einordnung
Drei kurze Angaben genügen für eine erste, fundierte Rückmeldung.
- Betroffene Räume und Bodenbereiche benennen
- Zugang zu Keller- und Untergeschosszonen klären
- Stromversorgung und freie Transportwege prüfen
Wovon der Aufwand abhängt
Die Einschätzung entsteht qualitativ aus Feuchtetiefe und Aufbau – nicht aus pauschalen Annahmen.
Qualitativ – ohne PreisangabenGrundlagen
- Umfang der betroffenen Flächen
- Aufbau von Boden und Dämmschicht
- Voraussichtliche Dauer der Trocknung
- Anzahl und Verteilung der Geräte
- Stromverbrauch im laufenden Betrieb
- Feuchtemessung und Dokumentation
Wandtrocknung
- Länge und Höhe betroffener Wandflächen
- Wandaufbau und Materialzustand
- Dauer bis zu belastbaren Trocknungswerten
- Geräteeinsatz entlang der Wandzonen
- Strombedarf über den Trocknungsverlauf
- Messprotokolle und Dokumentationsaufwand
Feuchte-Monitoring
- Größe der überwachten Flächen
- Schichtaufbau unter dem Boden
- Dauer der Messbegleitung
- Einsatz ergänzender Kontrolltechnik
- Stromverbrauch der laufenden Geräte
- Dokumentation jeder Messreihe
Kontrolliert und rücksichtsvoll
Trocknungstechnik läuft abgesichert – mit Rücksicht auf die Nutzung der Räume.

Regelmäßige Kontrollmessungen helfen, Veränderungen der Feuchte frühzeitig zu erkennen.
Kalibrierte Messgeräte sind wichtig, damit Werte aus Estrich, Dämmschicht und Wandflächen vergleichbar bleiben.
Dokumentierte Trocknungswerte schaffen eine nachvollziehbare Grundlage für weitere Entscheidungen im Ablauf.
Klar definierte Zielwerte geben vor, wann Messreihen fortgeführt oder angepasst werden sollten.
Was häufig gefragt wird
Anfrage im Zeitfenster einreichen
Anfragen mit Angaben zu betroffenen Bereichen können werktags zwischen 08 und 18 Uhr zur ersten Einordnung übermittelt werden.
Daten für Regen
In Regen fallen im langjährigen Mittel rund 957 mm Niederschlag pro Jahr – die Feuchtebelastung schwankt deutlich im Jahresverlauf. Laut Übersichtsbodenkarte (ÜBK25) überwiegen in und um Regen Böden wie Braunerde aus skelettführendem (Kryo-)Sand bis Grussand (Granit oder Gneis) – die Bodenart beeinflusst, wie schnell durchfeuchtetes Erdreich und Mauerwerk nach einem Wasserschaden abtrocknen.
Quelle: DWD (Niederschlag) · LfU ÜBK25 (Boden) · zur Orientierung
Trocknung in Regen anfragen
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