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Trocknung

Feuchte Räume trocknen in Aschau am Inn

In Aschau am Inn fallen im langjährigen Mittel rund 907 mm Niederschlag pro Jahr; im Untergrund überwiegen Böden wie Bodenkomplex: Gleye und andere grundwasserbeeinflusste Böden – beides bestimmt mit, wie schnell durchfeuchtetes Mauerwerk und Erdreich abtrocknen.

Für die erste Einordnung werden Zugang, betroffene Bereiche und Feuchtewerte zu Beginn sauber geprüft. Wenn eine Trocknung Aschau am Inn vorbereitet wird, helfen diese Angaben bei der Erstbewertung.

Vorab klären

Kontrolliert bis zum Zielwert

Grundwassermessstelle GWM 7 zeigt tiefe Bodenverhaeltnisse mit Grundwasser in 23,50 Metern Tiefe. Aschau am Inn gehört zum Landkreis Mühldorf a.Inn in Oberbayern.

Für eine erste Planung hilft ein neutraler Überblick zu betroffenen Bereichen, Zugängen, möglichen Gerätestandorten und der Ablaufkoordination. Wichtig sind außerdem Materialwege, Stromversorgung und die Frage, wann Messfenster für Feuchteprüfungen verfügbar sind. Auch angrenzende Arbeitsbereiche, Schutzmaßnahmen und die Erreichbarkeit von Leitungs- oder Kontrollzonen sollten vorab benannt werden. So lässt sich der Aufwand nachvollziehbar einordnen, ohne feste Annahmen zum Objekt zu treffen.

Stromanschlüsse für Geräte benennenBetroffene Räume und Ebenen angebenBeginn der Feuchte kurz einordnen
Trocknung in Aschau am Inn
Vorteile

Vorteile einer kontrollierten Trocknung

Der Verlauf wird über Messwerte gesteuert – abgestimmt auf Aufbau und Nutzung.

Grundlagen
  • Betroffene Flächen grob abgrenzen
  • Geräteeinsatz passend festlegen
  • Messwerte nachvollziehbar dokumentieren
  • Zugang und Termine abstimmen
Dämmschichttrocknung
  • Aufbau unter dem Estrich klären
  • Betroffene Zonen eingrenzen
  • Messpunkte sauber dokumentieren
  • Zugänge für Kontrollen sichern
Raumtrocknung
  • Raumgrößen grob erfassen
  • Gerätestandorte sinnvoll planen
  • Feuchteverlauf regelmäßig prüfen
  • Zugang zu Räumen abstimmen
So läuft es ab

Vom Messpunkt bis zum Zielwert

Fünf Schritte – kontrolliert, energiebewusst und vollständig dokumentiert.

  1. Betroffene Zonen erfassen

    Zu Beginn werden durchfeuchtete Bereiche in Boden, Wand und Randzonen aufgenommen. Die Schadensausdehnung wird dabei systematisch abgegrenzt.

  2. Feuchtewerte gezielt messen

    Anschließend werden Messungen in Estrich, Dämmschicht und Wandbereichen durchgeführt. So entsteht ein belastbares Bild der Feuchteverteilung.

  3. Messbild dokumentieren

    Die erfassten Werte und auffälligen Bereiche werden nachvollziehbar festgehalten. Damit lassen sich spätere Kontrollen sauber abgleichen.

  4. Feuchtequelle eingrenzen

    Auf Basis der Messdaten wird die wahrscheinliche Ursache der Durchfeuchtung weiter eingegrenzt. Sichtbare und verdeckte Einflussbereiche werden getrennt bewertet.

  5. Zielwerte festlegen

    Vor einer Geräteaufstellung werden passende Trocknungsziele für die betroffenen Bauteile definiert. Erst danach wird der weitere Ablauf abgestimmt.

Checkliste

Das hilft uns bei der Einordnung

Mit wenigen präzisen Hinweisen können wir den Fall einordnen.

  • Fotos der betroffenen Bereiche bereithalten
  • Bodenaufbau soweit bekannt notieren
  • Zugangszeiten für Messungen angeben
Aufwand

Wovon der Aufwand abhängt

Die Einschätzung entsteht qualitativ aus Feuchtetiefe und Aufbau – nicht aus pauschalen Annahmen.

Qualitativ – ohne Preisangaben

Grundlagen

  • Größe der betroffenen Flächen
  • Aufbau von Boden und Randzonen
  • Voraussichtliche Dauer der Trocknung
  • Anzahl und Art der Geräte
  • Strombedarf im laufenden Betrieb
  • Feuchtemessung und Dokumentation

Dämmschichttrocknung

  • Ausmaß der betroffenen Aufbauflächen
  • Schichten unter dem Estrich
  • Dauer bis zu belastbaren Zielwerten
  • Anzahl der eingesetzten Trocknungsgeräte
  • Stromverbrauch während der Laufzeit
  • Messreihen mit Dokumentation

Raumtrocknung

  • Umfang der betroffenen Räume
  • Bodenaufbau in den genutzten Bereichen
  • Dauer der Raumtrocknung
  • Entfeuchter und unterstützende Geräte
  • Stromverbrauch je nach Laufzeit
  • Feuchteprüfung mit Abschlussdokumentation
Sicherheit & Sorgfalt

Kontrolliert, überwacht, sauber

Abgesicherte Trocknungstechnik – mit Rücksicht auf die Nutzung der Räume.

Trocknung – Sicherheit & Sorgfalt in Aschau am Inn

Entfeuchter werden nur an geeigneten Stromanschlüssen betrieben.

Kabelwege sind gegen Stolperstellen abzusichern.

Kondensatablauf und Laufzeiten werden regelmäßig kontrolliert.

Häufige Fragen

Was häufig gefragt wird

Ja, wenn die eigentliche Ursache bestehen bleibt, etwa durch eine zweite unentdeckte Leckage oder aufsteigende Feuchte aus dem Erdreich. Deshalb gehört zur fachgerechten Trocknung immer die Klärung der Ursache, bei Bedarf ergänzt durch eine Leckortung. Nach dem Abschluss sollten auffällige Stellen weiter beobachtet werden. Bei neuen Anzeichen schafft eine Kontrollmessung rasch Klarheit.
Wenn das Wasser von oben eintritt, etwa durch eine schadhafte Flachdachabdichtung, muss zuerst die Eintrittsstelle gefunden und abgedichtet werden. Dafür kommen Verfahren wie Thermografie oder Tracergas in Betracht. Erst danach ist die Trocknung der betroffenen Decken- und Bodenaufbauten sinnvoll. Andernfalls würde weiterer Regen den Trocknungserfolg wieder aufheben. Ortung, Abdichtung und Trocknung werden dabei aufeinander abgestimmt.
Am Anfang stehen die Eingrenzung der Schadensursache und die Messung der Feuchteverteilung in Böden und Wänden. Stehendes Wasser wird entfernt, danach werden Entfeuchter und bei Bedarf Ventilatoren aufgestellt. Während der gesamten Laufzeit werden die Feuchtewerte regelmäßig kontrolliert. Sind die Zielwerte erreicht, werden die Geräte abgebaut und das Ergebnis dokumentiert.
Die Geräte erzeugen ein gleichmäßiges Lüfter- und Strömungsgeräusch, ähnlich wie ein dauerhaft laufendes Haushaltsgerät. Seitenkanalverdichter für die Dämmschichttrocknung sind deutlicher wahrnehmbar und werden möglichst außerhalb sensibler Räume platziert. Für Schlaf- und Arbeitsbereiche stehen schallreduzierte Lösungen zur Verfügung. Die Aufstellung wird mit den Nutzern abgestimmt.
Nächster Schritt

Anfrage mit Eckdaten

Senden Sie zuerst Aufnahmen und die wichtigsten Angaben zur Feuchtesituation.

Lokale Daten

Daten für Aschau am Inn

In Aschau am Inn fallen im langjährigen Mittel rund 907 mm Niederschlag pro Jahr – die Feuchtebelastung schwankt deutlich im Jahresverlauf. Laut Übersichtsbodenkarte (ÜBK25) überwiegen in und um Aschau am Inn Böden wie Bodenkomplex: Gleye und andere grundwasserbeeinflusste Böden – die Bodenart beeinflusst, wie schnell durchfeuchtetes Erdreich und Mauerwerk nach einem Wasserschaden abtrocknen.

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Mittlerer Monatsniederschlag in Aschau am Inn in mm (DWD 1991–2020)

Quelle: DWD (Niederschlag) · LfU ÜBK25 (Boden) · zur Orientierung

Kontakt

Trocknung in Aschau am Inn anfragen

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