- Zugang zu Schächten früh prüfen
- Feuchtebild systematisch eingrenzen
- Messzonen klar abgrenzen
- Schutz angrenzender Flächen mitdenken
Leckortung & Wasserschaden-Ortung in Görisried
Zugänge zu Schächten, Revisionsöffnungen und Anschlussbereichen sollten für die erste Feuchteprüfung früh geklärt werden. Für eine Leckortung in Görisried helfen diese Angaben bei der ersten Einordnung.
Erst orten, dann öffnen
In Görisried gibt es zahlreiche Wasserquellen, die entlang des Naturerlebnispfades hinter dem Krautgarten zu finden sind. Görisried gehört zum Landkreis Ostallgäu in Schwaben.
Für eine erste Einordnung eines Projekts lässt sich ein neutraler Rahmen über betroffene Bereiche, sichtbare Feuchtespuren, Zugangssituation und Terminkoordination beschreiben. Relevant sind dabei vor allem Installationszonen, erreichbare Leitungsabschnitte und die Frage, welche Bereiche für Sichtung und Messung geöffnet oder zugänglich gemacht werden können. Auch Materialführung, Schutzmaßnahmen und eine mögliche Wasserabstellung gehören zur frühen Klärung.
Zusätzlich sollten Gebäudezustand, Zugänglichkeit einzelner Abschnitte und der Umfang betroffener Zonen sachlich eingeordnet werden. Ebenso wichtig sind Versorgungsschächte, Revisionsöffnungen, Verteiler und Anschlussbereiche, wenn Messpunkte logisch festgelegt werden sollen. So bleibt die Ablaufkoordination nachvollziehbar und die Vorbereitung auf die weiteren Schritte übersichtlich.

Das bringt eine präzise Ortung
Die Leckage wird messtechnisch eingegrenzt, ehe geöffnet wird – passend zum Schadensbild.
- Sichtbare Flecken nicht überbewerten
- Fließwege im Bauteil mitprüfen
- Verdeckte Zonen getrennt erfassen
- Messhinweise gegeneinander abgleichen
- Feuchteflächen lagebezogen aufnehmen
- Wasserwege getrennt betrachten
- Eintrittsstellen nicht vorschnell annehmen
- Ergebnisse mit Verlauf vergleichen
Vom Verdacht zur georteten Leckstelle
In fünf zerstörungsarmen Schritten, technisch und nachvollziehbar dokumentiert.

Schadensbild zuerst sichten
Zunächst werden sichtbare Feuchtespuren, Wasserwege und das gesamte Feuchtebild aufgenommen. Dazu werden erreichbare Schächte, Revisionsöffnungen und Anschlussbereiche in die Sichtung einbezogen.

Messverfahren passend wählen
Auf Basis der ersten Hinweise wird das geeignete Verfahren festgelegt. Je nach Lage kommen Thermografie, Akustik, Tracergas oder Endoskopie in Betracht.

Messbereich exakt festlegen
Danach wird der Untersuchungsbereich entlang der Leitungsführung eingegrenzt. Versorgungszonen, Verteiler und zugängliche Anschlüsse werden dafür gezielt berücksichtigt.

Verfahren sinnvoll kombinieren
Wenn ein einzelnes Signal nicht ausreicht, werden mehrere Messmethoden ergänzt eingesetzt. So lässt sich das Schadensbild genauer von Begleitfeuchte unterscheiden.

Ergebnisse sauber abgleichen
Abschließend werden alle Messdaten mit Feuchteverteilung und Schadensbild verglichen. Erst ein stimmiges Gesamtbild dient als belastbare Grundlage für die weitere Planung.
Drei Schritte – fertig
Den Rest organisieren wir für Sie.
- Anrufen: 0800 77 11 999 – rund um die Uhr
- Kurz schildern, was passiert ist
- Den Rest übernehmen wir – bis zur Abrechnung
Wovon der Aufwand abhängt
Wir schätzen qualitativ aus Schadensbild und Zugänglichkeit, nicht pauschal.
Qualitativ – ohne PreisangabenGrundlagen
- Größe des Messbereichs
- Zugang zu Schächten und Verteilern
- Anzahl verdeckter Leitungszonen
- Kombination mehrerer Messverfahren
- Umfang der Feuchteprüfung
- Dokumentation der Ergebnisse
Feuchte Decke & Wand
- Länge möglicher Fließwege
- Zahl betroffener Bauteilzonen
- Abgleich sichtbarer und verdeckter Feuchte
- Erreichbarkeit angrenzender Leitungsbereiche
- Bedarf an ergänzender Akustik
- Umfang der Nachkontrolle
Flachdach-Leckage
- Ausdehnung der Feuchteflächen
- Zahl möglicher Eintrittsstellen
- Vergleich mehrerer Messbilder
- Zugang zu Randanschlüssen
- Bedarf an Kontrollprüfung
- Aufwand der Feuchteüberwachung
Zerstörungsarm und materialschonend
Mit minimalem Eingriff geprüft – fünf Punkte stehen im Vordergrund.

Durchfeuchtete Bereiche sollten vollständig erfasst werden, damit gefährdete Zonen nicht übersehen werden.
Die Feuchtequelle muss dauerhaft gestoppt werden, damit weitere Durchfeuchtung und Schimmelbildung begrenzt bleiben.
Die Trocknung betroffener Zonen sollte durch Kontrolle der Feuchtewerte nachvollziehbar begleitet werden.
Gefährdete Bereiche werden anhand von Messbild, Restfeuchte und Verlauf bewertet und sauber dokumentiert.
Gut zu wissen
Rufen Sie uns an – alles Weitere machen wir
0800 77 11 999 – rund um die Uhr, auch am Wochenende. Sie schildern kurz die Lage, wir organisieren alles Weitere.
Daten für Görisried
Die nächste Grundwasser-Messstelle des Landesmessnetzes ist Geisenried P4 (fa. Borag) (Betreuung WWA Kempten, Aufzeichnung seit 1995), rund 8.8 km entfernt. Der geologische Untergrund besteht hier überwiegend aus Jungmoräne (würmzeitlich) mit Endmoränenzügen, z.T mit Vorstoßschotter (Kies, sandig bis tonig-schluffig) – Bodenaufbau und Wasserführung beeinflussen, wie sich Leckwasser im Untergrund ausbreitet und wo eine Leckortung ansetzt.
Quelle: LfU Bayern (Grundwasser-Messnetz · GK500 Geologie) · zur Orientierung
Leckortung in Görisried anfragen
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