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Leckortung

Verdeckte Lecks orten in Atting

Der Untergrund rund um Atting besteht überwiegend aus Ablagerungen im Auenbereich, meist jungholozän; die nächste Grundwasser-Messstelle liegt rund 5.8 km entfernt – das beeinflusst, wie sich Leckwasser ausbreitet und wo die Leckortung ansetzt.

Zu Beginn sollte der Zugang zu Dachfläche, Anschlussbereichen und betroffenen Zonen so geklärt werden, dass die Feuchteprüfung ohne unnötige Wege vorbereitet werden kann. Für eine Leckortung in Atting helfen diese Angaben, Schutzbedarf und Erstbewertung sauber einzuordnen.

Vorab klären

Gezielt eingrenzen statt aufstemmen

An der Aiterach unterhalb der Ortschaft Geltolfing im Landkreis Straubing-Bogen wurde ein Altwasser errichtet, um den ökologischen Zustand des Gewässers zu verbessern. Zu den Nachbarorten zählen Rain, Aholfing und Perkam.

Für eine erste Planung ist hilfreich, die möglichen Messpunkte, die Zugangssituation und den Aufbau von Wand- oder Bodenflächen knapp zu beschreiben. Relevant sind erreichbare Anschlussbereiche, freie Laufwege, mögliche Arbeitszonen und die Frage, ob angrenzende Flächen ohne großen Räumaufwand zugänglich sind. Bei außenliegenden Bereichen oder Dachflächen sollte zusätzlich geklärt werden, ob Abdichtungs- und Randzonen sicher erreichbar sind und ob Witterung den Ablauf beeinflussen kann. Ebenso nützlich sind Hinweise zu sichtbaren Feuchtespuren, zur Leitungsführung und dazu, ob Wasser vorübergehend abgestellt werden kann. So lässt sich die Aufwandseinschätzung sachlich vorbereiten, ohne feste Annahmen über den Aufbau zu treffen.

Wo befindet sich das Objekt genau?Welche Räume oder Etagen sind betroffen?Läuft der Wasserzähler ohne Entnahme weiter?
Leckortung in Atting
Vorteile

Das bringt eine präzise Ortung

Mit Messverfahren wird die Leckage eingegrenzt, bevor überhaupt geöffnet wird.

Grundlagen
  • Klare Eingrenzung der Prüfbereiche
  • Geordnete Sichtung vorhandener Feuchtespuren
  • Nachvollziehbare Abstimmung der Zugänge
  • Messwerte strukturiert festgehalten
Feuchte Decke & Wand
  • Decken- und Wandzonen getrennt bewerten
  • Zugang beider Ebenen mitdenken
  • Konstruktion und Leitungsweg vergleichen
  • Messrichtung passend festlegen
Schimmel-Ursachenortung
  • Verdeckte Feuchtebereiche gezielt eingrenzen
  • Sichtbare Befunde mit Messwerten abgleichen
  • Hohlräume kontrolliert einbeziehen
  • Öffnungen auf Nötiges begrenzen
So läuft es ab

Vom Verdacht zur georteten Leckstelle

In fünf zerstörungsarmen Schritten, technisch und nachvollziehbar dokumentiert.

  1. Prüfabschnitte vorbereiten

    Zuerst werden die betroffenen Leitungsabschnitte oder Heizkreise eingegrenzt. Zugänge zu Anschlüssen, Randbereichen und möglichen Trennstellen werden dafür vorbereitet.

  2. Leitungen trennbar machen

    Anschließend werden geeignete Prüfabschnitte festgelegt und voneinander abgegrenzt. So kann der spätere Druckverlauf je Strang eindeutig zugeordnet werden.

  3. Prüfdruck gezielt aufbauen

    Im nächsten Schritt wird auf dem ausgewählten Abschnitt ein definierter Prüfdruck aufgebaut. Die Druckprüfung wird an die Leitungsführung und den zugänglichen Bereich angepasst.

  4. Druckverlauf beobachten

    Danach wird der Druck über einen festgelegten Zeitraum kontrolliert. Abweichungen zeigen, welcher Strang dicht bleibt und welcher Bereich weiter geprüft werden muss.

  5. Ergebnis dokumentiert abschließen

    Zum Schluss wird der undichte Leitungsstrang eindeutig benannt und das Prüfergebnis festgehalten. Dokumentiert werden Druckverlauf, Abgrenzung des Bereichs und die Folgerung für die nächsten Schritte.

Checkliste

Diese Angaben erleichtern die Einordnung

Drei kurze Angaben genügen für eine erste, fundierte Rückmeldung.

  • Aufnahmen von Feuchtespuren bereithalten
  • Zugänge zu Anschlüssen frei machen
  • Angaben zu Wasserzähler und Absperrung notieren
Aufwand

Diese Faktoren bestimmen den Umfang

Wir schätzen qualitativ aus Schadensbild und Zugänglichkeit, nicht pauschal.

Qualitativ – ohne Preisangaben

Grundlagen

  • Anzahl der prüfbaren Leitungsabschnitte
  • Zugänglichkeit von Anschlüssen und Flächen
  • Erforderliche Mess- und Prüfzeit
  • Umfang der Dokumentation
  • Abstimmung zu Witterung und Zugang

Feuchte Decke & Wand

  • Messung auf darüberliegender Ebene
  • Prüfung von Estrich oder Bodenaufbau
  • Zugang zu beiden Seiten
  • Leitungsweg innerhalb der Konstruktion
  • Abgleich mehrerer Messzonen

Schimmel-Ursachenortung

  • Feuchtemessung angrenzender Bauteile
  • Sichtprüfung verdeckter Hohlräume
  • Nutzung vorhandener Öffnungen
  • Zusatzaufwand für Kamerabefunde
  • Dokumentation der Ursache
Sicherheit & Sorgfalt

Materialschonend und zerstörungsarm

Mit minimalem Eingriff geprüft – fünf Punkte stehen im Vordergrund.

Leckortung – Sicherheit & Sorgfalt in Atting

Messprotokolle sichern die Befunde für die weitere Regulierung.

Fotodokumentation hält Schadensbild und Prüfschritte nachvollziehbar fest.

Ein strukturierter Schadenbericht erleichtert die Abstimmung mit der Versicherung.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Übergeben wird eine Dokumentation mit der lokalisierten Schadstelle, den gemessenen Feuchtewerten und Fotomaterial, zum Beispiel Thermografieaufnahmen. Zusätzlich werden die eingesetzten Verfahren und der empfohlene Sanierungsweg beschrieben. Diese Unterlagen dienen als Grundlage für Reparatur, Trocknung und die Abstimmung mit der Versicherung.
Ja, in gewissem Maß. Bei Flecken an der Decke kommt häufig die darüberliegende Ebene als Ursache infrage, sodass dort mitgemessen werden muss, einschließlich Bodenaufbau, Estrich und möglicher Fußbodenheizung. Bei Flecken an der Wand ist der Zugriff oft von zwei Seiten möglich. Entscheidend sind jedoch am Ende Leitungsführung und Konstruktion, nicht nur die Position des Flecks.
Über eine kleine Bohrung oder bereits vorhandene Öffnungen wird eine Kamerasonde in Hohlräume, Schächte oder Vorwandkonstruktionen eingeführt. Die Bilder zeigen den Zustand verdeckter Bauteile, Wasserspuren und gegebenenfalls die Schadstelle selbst. So entsteht Klarheit ohne großflächiges Öffnen der Konstruktion. Die Endoskopie ergänzt die Messverfahren um einen direkten Sichtbefund.
Am Anfang steht die Sichtung des Schimmelbefalls und der angrenzenden Bauteile. Danach grenzen Feuchtemessungen die durchfeuchteten Zonen flächig ein. Je nach Befund kommen Thermografie, elektroakustische Ortung, Tracergas oder Druckprüfung zum Einsatz, bis die verdeckte Feuchtequelle punktgenau lokalisiert ist. Abschließend werden das Ergebnis dokumentiert und die nächsten Schritte für Reparatur und Trocknung abgestimmt.
Nächster Schritt

Klarheit für den nächsten Schritt

Nach einer Anfrage wird der Ablauf für Sichtung, Einordnung und Rückmeldung geordnet vorbereitet.

Lokale Daten

Daten für Atting

Die nächste Grundwasser-Messstelle des Landesmessnetzes ist Aholfing R 97/1 (Betreuung WWA Deggendorf, Aufzeichnung seit 2006), rund 5.8 km entfernt. Der geologische Untergrund besteht hier überwiegend aus Ablagerungen im Auenbereich, meist jungholozän, und polygenetische Talfüllung, z. T. würmzeitlich (Mergel, Lehm, Sand, Kies, z. T. Torf) – Bodenaufbau und Wasserführung beeinflussen, wie sich Leckwasser im Untergrund ausbreitet und wo eine Leckortung ansetzt.

Ablagerungen im Auenbereich33 %Löß, Lößlehm, Decklehm30 %Schotter, würmzeitlich12 %Schotter, rißzeitlich (Hochterrasse)9 %Sonstige16 %
Geologische Einheiten im Untergrund rund um Atting (Flächenanteil im Umkreis ~5 km, GK500)

Quelle: LfU Bayern (Grundwasser-Messnetz · GK500 Geologie) · zur Orientierung

Kontakt

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  • Schnelle Rückmeldung – meist am selben Tag
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Von Atting bis in die Nachbarorte Rain (2,9 km), Perkam (6,9 km), Aholfing (7,3 km), Straubing (7,8 km), Feldkirchen (9,5 km), Mötzing (12,0 km), Parkstetten (12,4 km), Kirchroth (13,1 km) sind wir schnell vor Ort.

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